Besitz:
Gold – 1000
Neuer erlernter Zauber:
Healing Word (Stufe 1) – 1d4 + Spellcasting modifier (Upcasting heals an additional 1d4)
Körperliches Aussehen:
Augenfarbe – blau-grün
Haarfarbe – weißblond
Frisur – lange Haare, die aus dem Gesicht gebunden sind, mit einigen, geflochtenen Zöpfen
Hautfarbe – helle Haut mit Sommersprossen
Körpertyp – mittelgroß (1,75m), schlank, wenig Muskelmaße
Edna Mode:
– helle, braune Lederstiefel und Handschuhe aus dem gleichen Material
– eine Umhängetasche aus braun-rotem Leder und ein Gürtel (der Gürtel besitzt ebenfalls eine kleine Tasche, in der z.B. ein Münzsack reinpasst) aus dem gleichen Material
– braune Strumpfhose
– Kleid, mit Langen weiten Ärmeln, welches bis zu den Knien geht und eine grün-blaue Farbe hat, außerdem hat es goldene Verzierungen
– ein weißes Unterkleid, welches etwas länger ist als das Oberkleid
– ein Poncho, der fast weiß ist und ein dickeres Material besitzt, um vor Kälte zu schützen (Wolle), dieser besitzt ebenfalls eine Kapuze
– goldene Ohrringe mit grünen Kristallen und eine passende Halskette dazu
– ein großer, aus Holz geschnitzter Zauberstab, der mit Schleifen und einer Glocke verziert ist
Persönlichkeit:
Schwäche 1 – Abgestumpftheit, Oriana fehlt die Empathie für Leid, sie versteht zwar, dass andere trauern oder Angst haben, kann aber nicht darauf eingehen
Schwäche 2 – Gefühlsausbrüche, es gibt Momente in denen die Trauer wieder Überhand von Oriana übernimmt, dadurch kann sie in Panik geraten und verängstigt sein
Stärke 1 – Furchtlosigkeit vor Tod und Verfall, Oriana empfindet weder Ekel noch Angst vor Blut, Krankheiten oder Leichen
Stärke 2 – Oriana ist neugierig und stellt auch unangenehme Fragen, dabei kann sie Details bemerken, die anderen Personen vielleicht nicht auffallen
Alignment:
Neutral Good – möchte grundsätzlich Gutes tun und anderen helfen, auch wenn sie nicht immer versteht, wie oder wann man Mitgefühl richtig ausdrückt. Ihre Taten sind meist wohlmeinend, ihre Sichtweise auf Gut und Böse aber naiv und ungewöhnlich.
- sanftmütig und freundlich
- wirkt oft fröhlich, aber auf eine unnatürliche Weise
- zeigt kindliche Neugier gegenüber der Welt
- ehrlich und aufrichtig, aber sozial oft unpassend in ihren Reaktionen
Oriana wurde als Tochter einer Elfin und eines Menschen geboren und wuchs in einer behüteten Welt auf, die von Liebe und Wärme erfüllt war. Ihre Kindheit war sorglos und voller Glück, fern von den Schatten, die das Leben sonst oft mit sich bringt. Das Schlimmste, woran sie sich aus jenen Tagen erinnert, war ein Sturz von einem Schrank im kleinen Haus ihrer Familie – eine Lappalie, die schnell verging und beinahe schon wie ein Abenteuer wirkte. Ihre Eltern schirmten sie mit aller Kraft vor den Grausamkeiten der Welt ab und erschufen für sie eine Blase, in der nur Freude und Geborgenheit existierten.
Ihre Mutter, eine Elfen-Waldläuferin, war eng mit der Natur verbunden. Mit sicherer Hand zähmte sie Tiere, verstand ihre Sprache, und wusste über die heilende und tödliche Kraft von Kräutern und Blumen mehr als die meisten Gelehrten. Der Vater, ein menschlicher Zauberer, öffnete Oriana schon früh die Tore zur Magie. Er zeigte ihr, wie man kleine Blumen und Lichter aus dem Nichts erschaffen konnte. Für Oriana war es, als wäre das Leben ein Märchen, in dem alles möglich war.
Doch dieses Märchen zerbrach, als ihre Mutter schwer erkrankte. Ein Arzt, welcher voller Vorurteile war und der nur Menschen als „würdig“ ansah, behandelte sie falsch – ein Fehler, der ihr das Leben kostete. Für Oriana blieb der Schmerz zunächst verborgen, denn ihr Vater konnte den Verlust nicht akzeptieren. Mit verzweifelter Hingabe versuchte er, seine Frau mit Zaubern und Ritualen zurückzuholen, opferte dabei Stück für Stück seine eigene Lebensenergie. Oriana wuchs in dem Glauben auf, ihre Mutter würde nur schlafen, und irgendwann wieder die Augen öffnen. Doch während er um seine Geliebte kämpfte, verzehrte ihn das Alter in einem Tempo, das kein gewöhnlicher Mensch ertragen hätte.
Schließlich zog er mit Oriana in ein Kloster, damit sie dort ein sicheres Zuhause fand. Während sie dort ihre Jugendjahre verbrachte, starb er selbst nach kurzer Zeit, ausgelaugt von seinen Versuchen, den Tod zu besiegen. Erst durch seinen Verlust begriff Oriana die grausame Wahrheit: Personen sterben, und sie wachen nicht mehr auf. Die Illusion ihrer Kindheit zerbrach in einem einzigen Augenblick.
Der Schock traf sie mit voller Wucht. Zum ersten Mal wurde sie mit der Realität konfrontiert, ohne Vorbereitung, ohne Schutz. Der Tod ihres Vaters, die endgültige Gewissheit um ihre Mutter, all das stürzte auf sie herab. Oriana erstarrte, konnte weder sehen, hören noch fühlen, sie war wie im Nichts gefangen. Gleichzeitig war sie so überwältigt von Angst, Trauer und Verzweiflung. Sie schrie, weinte und verlor sich in ihren Gefühlen, bis die Klostermitglieder*innen sie mit sanfter Magie in einen tiefen Schlaf versetzten.
Als sie erwachte, war alles anders. Alle negativen Gefühle waren verschwunden, als hätte jemand einen Schalter in ihrem Inneren umgelegt. Sie lächelte.
Mit der Zeit fiel den anderen Klostermitglieder*innen auf, dass Oriana begann, mit sich selbst zu sprechen. Manche glaubten, sie sähe Geister, andere hielten es für Einbildungen, doch niemand konnte es mit Gewissheit sagen. Gewiss war nur eines: Ekel, Furcht oder Abscheu waren ihr fremd. Blut, Verletzungen und äußerlich, sichtbare Krankheiten, betrachtete sie mit einer fast kindlichen Faszination.
Selbst beim Tod eines Klostermitglieds reagierte sie nicht mit Trauer, sondern mit Freude. Man erzählte sich, dass sie mit der Leiche gesprochen und vielleicht sogar mit ihr getanzt habe. Ob dies wirklich geschah oder nur ein Gerücht war, wusste niemand zu sagen, doch es verstärkte das Bild des „seltsamen Mädchens“, das die Klostermauern bald verließ.
Heute ist Oriana erwachsen geworden. Die Ältesten des Klosters gaben ihr die Erlaubnis, hinaus in die Welt zu ziehen und ihr Schicksal selbst zu suchen. Vielleicht wollten sie ihr eine Chance geben, vielleicht aber waren manche auch erleichtert, das sonderbare Mädchen endlich ziehen zu lassen. Zum Abschied erhielt sie eine kleine Menge Gold, genug, um für kurze Zeit zu überleben. Doch man machte ihr deutlich, dass sie bald eine Arbeit finden müsse, wenn sie nicht hungern wollte.